Geld vom Staat bei Haustürtausch

Investitions Zuschuss für Einzelmaßnahmen - Einbruchschutz

Ganz einfach online einen Antrag stellen und Geld zur Haustür erhalten

Beispielrechnung förderfähige Kosten mit dem kfw-Programm 455-E:

BEISPIEL:
Einbruchshemmende Haustür ab RC-2
3.500,-€
+ Austauschkosten und Montage nach RC2 inkl. Demontage der vorhandenen Tür900,-€
+ Zusatzarbeiten (z.B. Stemm- & Putzarbeiten) 300,-€
Gesamtkosten Haustürtausch 4.700,-€
kfw-Zuschuss bei diesem Rechenbeispiel (Programm 455-E): 
- 20% auf 1.000,-€
- 10% auf 3.700,-€
-200,-€
-370,-€
Gesamtförderung -570,-€


Pressemitteilung des Bundesinnenministerium des Innern, für Bau und Heimat vom 9. August 2018:

Wieder Zuschüsse für den Abbau von Barrieren und Aufstockung der Mittel für den Einbruchschutz

• Ab sofort wieder Zuschüsse für Barrierereduzierung - 75 Millionen EUR

• Mittel für Einbruchschutz auf 65 Millionen EUR erhöht

• Produktverbesserungen stärken Nachfrage nach Zuschüssen für Einbruchschutz

Ab sofort können private Eigentümer und Mieter wieder Zuschüsse für Maßnahmen zur Barrierereduzierung bei der KfW beantragen. Zudem erhöht das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) die verfügbaren Fördermittel für Einbruchschutz für dieses Jahr auf 65 Millionen EUR. Bislang standen 50 Millionen EUR für die Einbruchschutzförderung bereit. Das BMI und die KfW reagieren damit auf die anhaltend hohe Nachfrage für den Einbruchschutz.

Bundesinnenminister Horst Seehofer: „Die Wohnungspolitik bleibt eine zentrale Aufgabe der Bundesregierung. Bei allen Maßnahmen, vor allem im Wohnungsbestand, müssen wir insbesondere die Auswirkungen des demografischen Wandels in Deutschland beachten. Dies gilt ebenso für das hohe Bedürfnis nach Sicherheit in der Bevölkerung. Ich begrüße sehr, dass wir die Förderung des altersgerechten Umbaus fortsetzen und die Mittel für Einbruchschutz deutlich erhöhen können.“

Dr. Ingrid Hengster, Vorstandsmitglied der KfW Bankengruppe: „Die hohe Nachfrage nach der KfW-Zuschussförderung für die Barrierereduzierung und den Einbruchschutz zeigt die große Relevanz der Programme. Ich freue mich, dass durch die Bereitstellung der Mittel für den Barriereabbau bzw. die Aufstockung der Fördermittel für den Einbruchschutz noch mehr Menschen in Deutschland in eine komfortablere Wohnqualität sowie in die Sicherheit ihrer Wohnungen und Häuser investieren können.“

Das BMI und die KfW hatten im März des Vorjahres im Rahmen von Produktverbesserungen für die Förderung des Einbruchschutzes den Mindestinvestitionsbetrag abgesenkt und im September 2017 eine gestaffelte Zuschussförderung eingeführt. Im Vorjahr wurden gestärkt durch die Produktverbesserungen rund 80.000 Wohneinheiten mit einem Zuschuss für den Einbruchschutz gefördert.

Zudem können ab jetzt wieder Anträge für barrierereduzierende Maßnahmen gestellt werden. Das Bundesinnenministerium stellt hierfür 75 Millionen EUR für 2018 zur Verfügung.

Das BMI und die KfW fördern mit Investitionszuschüssen bauliche Maßnahmen in Wohngebäuden, mit denen Barrieren im Wohnungsbestand reduziert und die Sicherheit erhöht werden. Davon profitiert jeder: Die Zuschüsse ermöglichen z.B. älteren Menschen einen möglichst langen Verbleib in der gewohnten Umgebung und kommen in ihrer Mobilität eingeschränkten Menschen oder Familien mit Kindern zugute. Zusätzlich ermöglichen die Zuschüsse den Schutz vor Wohnungseinbruch. Maßnahmen für den altersgerechten Umbau und den Einbruchschutz sind dabei frei kombinierbar.

Private Bauherren und Mieter können ihren Förderantrag vor Beginn der Vorhaben einfach im KfW-Zuschussportal online stellen und erhalten innerhalb weniger Augenblicke ihre Förderzusage.

Informationen zu den Fördermöglichkeiten sind auf der Internetseite: www.kfw.de/info-zuschussportal oder über das KfW-Infocenter unter der kostenfreien Telefonnummer 0800 / 539 9002 erhältlich.


Seit dem 15. September 2017 gelten beim Einbruchschutz gestaffelte Zuschüsse.
Die ersten 1.000 EUR der förderfähigen Investitionskosten werden nun mit 20 % (vorher 10 %) bezuschusst. Für alle zusätzlichen förderfähigen Kosten, die über 1.000 EUR hinausgehen, wird weiterhin ein Zuschuss von 10 % gewährt. Diese neue gestaffelte Förderung gilt pro Antragsteller und Gebäude

Sie erhalten z. B. bei einer Summe von € 5.000,- einen Zuschuss in Höhe von € 600,-  

Infos direkt bei der KFW

Seit dem Jahr 2017 können private Eigentümer und Mieter weiterhin Zuschüsse für Maßnahmen zum Einbruchschutz im Rahmen von Altersgerecht Umbauen – Zuschuss bei der KfW über das KfW-Zuschussportal beantragen: Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) stellt für den Einbruchschutz 50 Mio. EUR für das Jahr 2017 zur Verfügung.

Die Mittel aus dem Bundeshaushalt 2016 zur Förderung von einbruchhemmenden Maßnahmen waren aufgrund der hohen Nachfrage im September 2016 ausgeschöpft. Sofern Sie in 2016 eine Zusage unter der Bedingung des Inkrafttretens des Bundeshaushalts 2017 erhalten haben, gilt für Sie folgendes: Die Zuschüsse werden ab Januar 2017 ausgezahlt. Sollten Sie Ihren Antrag bereits über das Zuschussportal gestellt haben, erfolgt die Auszahlung des Zuschusses ebenfalls online. 

Das Wichtigste in Kürze:

  • mehr als 10,0 % Ihrer Kosten werden vom Staat gefördert. Die Fördersumme liegt zwischen 200,-€ bis 1500,-€ pro Wohneinheit
  • Einfaches online Antragsverfahren (altersgerechtes Umbauen 455-E auswählen)
  • Eine Beauftragung eines Sachverständigen ist NICHT erforderlich
  • Antragsstellung muss vor Beginn des Vorhabens durchgeführt werden!
  • Bestätigung nach Durchführung (Verwendungsnachweis)

LINK: Antrag - altersgerechtes Umbauen 455 

LINK: Merkblatt - KFW Förderung 

PDF: Bestätigung nach Durchführung


Das wird gefördert:

  • Eigentümer eines Ein- oder Zweifamilienhauses mit maximal 2 Wohneinheiten oder einer Wohnung
  • Ersterwerber eines sanierten Ein- oder Zweifamilienhauses oder einer sanierten Wohnung,
  • eine Wohnungseigentümergemeinschaft aus Privatpersonen oder
  • Mieter (mit Zustimmung des Vermieters zu den Umbaumaßnahmen)

Das wird NICHT gefördert:

  • Ferienhäuser und -wohnungen, Boardinghäuser als Beherbergungsbetrieb
  • gewerblich genutzte Flächen/Gebäude
  • Pflege- und Altenwohnheime
  • Umschuldungen bestehender Darlehen
  • Nachfinanzierungen bereits begonnener oder abgeschlossener Vorhaben

Orientieren Sie sich bei der Wahl Ihrer neuen Haustür an den ausgewiesenen Widerstandsklassen. Förderfähig sind alle Türen ab RC-2 und einem
Ud-Wert <= 1,3 W/(m²K).

Türen aus dem Kolb & Appel Türenwerk sind in der Basis bereits RC-2 bzw. RC-3.


Unsere Türmodelle mit Einbruchschutz: